Faire Sprache

Seit mehr als zwei Jahren beschäftige ich mich mit gendersensibler Sprache, ihren Facetten, ihren Chancen und Grenzen. Meine Rechercheergebnisse habe ich im Auftrag des Bundesverbands der Kommunikatoren (BdKom) in einem Kompendium zusammengeführt, das im November 2020 erschienen ist. Im Auftrag des Medium Magazins habe ich darüber hinaus im Frühjahr 2022 eine Journalistenwerkstatt zum Thema geschrieben. Zudem stelle ich regelmäßig in Webinaren und in einer Kolumne kreative Strategien fairen Formulierens vor und erkläre die Vor- und Nachteile von Stern, Doppelpunkt und Gap.

Die Journalistenwerkstatt 

Die  Journalistenwerkstatt Gendersensible Sprache. Faires Formulieren im Journalismus präsentiert aktuelle Befunde der Debatte und stellt die redaktionelle Praxis fairen Formulierens einzelner Medien vor. Ich habe zudem Sabine Krome vom Rechtschreibrat, Nicole Schmutte vom NDR und Thomas Voigt von Otto für die Werkstatt interviewt.

Erschienen im März 2022. Preis: 9,90 Euro.

Jeanne Wellnitz hat das Kompendium gendersensible Sprache geschrieben.

Das Kompendium 

Im Kompendium Gendersensible Sprache stelle ich die gängigsten Gendervarianten vor, gebe einen Überblick über Genderwörterbücher und Formulierungshilfen sowie Einblicke in die Praxis von Unternehmen und Agenturen. Zudem kommen im Handbuch zahlreiche Fachleute und Akteure der Debatte zu Wort. 

Erschienen im November 2020.

Kolumne

Die Kolumne Fair Formuliert

In jeder Ausgabe des Magazins KOM beantworte ich eine zentrale Frage zur gendersensiblen Sprache. 

Jeanne Wellnitz' Kolumne über Studierende und Mitarbeitende.

In der Auftakt-Kolumne beschäftigte ich mich mit substantivierten Partizipien und suchte Antwort auf die Frage: Können Studenten Studierende sein? (Juli 2021)

Die zweite Kolumne dreht sich um  Knifflige Komposita. Sollen Zusammensetzungen wie Mitarbeitermagazin gegendert werden oder nicht? (September 2021)


In der dritten Kolumne gehe ich der Frage nach, wie der Rechtschreibrat 2023 über den Genderstern befinden wird. (November 2021)

In der vierten Kolumne geht es um die vieldiskutierte Barrierefreiheit des Genderdoppelpunkts. So viel vorab: Sie ist ein Mythos. (Dezember 2021)

Eine Kolumne von Jeanne Wellnitz überGendergerechte Stellenanzeigen

Die fünfte Ausgabe meiner Fair-formuliert-Kolumne erklärt, wie Stellenanzeigen gendersensibler gestaltet werden können. Es gibt nämlich noch mehr Möglichkeiten als das schnöde  „(m/w/d)“ einzusetzen. (Februar 2022)


Fachbeitrag

Gendergerechte Stellenanzeigen

In den Unternehmen beschäftigen sich vorrangig Kommunikationsabteilungen mit Chancen und Tücken gendersensibler Sprache. HR tippt derweil meist (m/w/d) in die Stellentitel. Aber fühlen sich dadurch wirklich alle angesprochen?

Interviews

Aufreger Sprachwandel

Kommt Gendern einer Sprachzensur gleich? Unterscheiden sprachsensible Menschen nicht zwischen dem biologischem und grammatischem Geschlecht? Die Duden-Autorin und Linguistin Gabriele Diewald reagiert im Interview auf die gängigsten Vorwürfe genderkritischer Menschen.

Die Haltungsfrage

Ist Menschen die Macht von Genderstereotypen erst einmal bewusst geworden, fragen sie sich weniger, ob sie gendern sollen, sondern eher wie das gelingen kann. Michael Martens unterstützt Unternehmen bei den ersten Schritten zu sprachlicher Sensibiliät. Ein Gespräch.

„Wir machen das jetzt“ 

Das Handelsunternehmen Otto verwendet seit einem Jahr in seiner Kommunikation den Genderstern. Linda Gondorf und Christian Grünert haben den Sprachwandel initiiert. Ein Gespräch über Hürden, Shitstorms und eine Mission 

Die Gabe der Einigung

 Der faule Kompromiss ist wie das Haar in der Suppe. Ungenießbar. Der Philosoph und Biologe Andreas Weber hat ein Buch über die Beschaffenheit des Kompromisses geschrieben und rehabilitiert ihn als rebellische Lebensklugheit. 

Rezensionen

Die Geheimnisse der Bullshitologie

Warum ist die Sehnsucht im Management so groß, Dinge nicht beim Namen zu nennen? Der Journalist Jens Bergmann beobachtet als Brand-Eins-Vize seit vielen Jahren das blutleere Managementdeutsch und hat die schwierigsten Fälle zusammengetragen.

Jeanne Wellnitz rezensiert Kampfrhetorik von Albrecht.

Die Spiele sind eröffnet

Ebenso wie Eris, die Göttin der Zwietracht, in der griechischen Mythologie für Zank sorgte, greifen die Menschen zu Kampfrhetorik, um einander zu manipulieren. Wie wir uns ihrer entziehen können, zeigt Rhetorikexperte Thomas Albrecht.

Die Lust am Dissens

Erst im Dialog beginnt die Wahrheit. Das zumindest ist die Überzeugung von Bernhard Pörksen und Friedemann Schulz von Thun. Ihr neues Buch ist deshalb kein Sachtext, sondern ein Gespräch – das Destillat eines jahrelangen Austauschs und ein Lob an die hohe Kunst der Verständigung in unserer polarisierenden Zeit.

In Medien & Blogs

 „Das Kompendium hat das Zeug zum Standardwerk. 
 Es führt praxisbezogen und verständlich an das weite Feld der gendergerechten Sprache heran und schafft Platz für in diesem Kontext besonders wichtige Perspektiven. Ein Must-Read für die ganze Branche.“ 


 Natalia Wenzel-Warkentin, Co-Gründerin der Initiative Comms for Equality 


„Kommunikationsprofis finden in dem Büchlein die wesentlichen Hintergrundinformationen, die es braucht, um einen Sprachwandel in der eigenen Firma zusammen mit den Beschäftigten anzuschieben. Jeanne Wellnitz hat zahlreiche Stimmen zusammengetragen, die in ihrer geballten Kompetenz zum fairen Formulieren raten. Es lohnt sich.“ 


Christine Olderdissen, Projektleiterin von genderleicht.de


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